Sommer Olympics, II

Veröffentlicht am 11. September 2002.
Jetzt ist nun entgültig alles vorbei. Mit den Sommer Olympics. Es war alles richtig gut organisiert, was die Dinge angeht, die ich gesehen habe. Ich habe wieder mal an der Essensproduktion teilgenommen, also viele Burger zusammengebaut, Getränke abgefüllt. Insgesamt haben wir innerhalb der 4 Tage 6000 Burger serviert. Unglaublich. Und gerade die Teenager waren begeistert. Natürlich gab's auch viele, die Spezialburger aller Art wollten, keine Zwiebeln bitte, kann ich auch frische Gurken haben, ist das Fleisch gekauft?, wo gibt's hier Essen (das war wohlgemerkt direkt an der Theke, die 20 Meter lang war und über die gesamte Länge mit Tellern voll Beef Steak und Kartoffelsalat vollstand). Nein, bitte keinen leeren Teller nehmen und füllen, sondern einen vorbereiteten Teller nehmen, hier bitte, dann geht es für alle schneller. Ja, natürlich kannst du Huhn nachholen, noch Reis dazu? So ein Tag hinter der Theke dauert übrigens ungefähr 20000 Stunden und ist zwischendurch richtig anstrengend. Und Fleisch sieht ja sowieso ziemlich eklig aus, aber wenn's die Leute unbedingt essen wollen, was kann ich tun?

Gewonnen haben wir auch was, das Kitchen Team hat gelbe Nelken (erinnere ich mich da richtig?) und eine Urkunde für jeden bekommen: Erster Platz in der Mac Olympics. Ich habe auch eine bekommen, und das fand ich überraschend, denn ich war gar nicht ordnungsgemäß im Plan, weil ich später gekommen bin. Aber Annemarie hat alles im Griff, und ich finde sie auch sehr sympathisch. Außer natürlich, dass sie überhaupt gar keinen Spass verstand, als wir Burger mit zwei Unterseiten gebaut haben. Hihihi. Wir werden wohl alle instinktiv einen Burger bauen, sobald wir auch nur eine Tomatenscheibe und ein Sesambrötchen sehen. Routine.
Ach so, gelernt hab ich auch, dass walisisch ganz anders ist als Englisch und auch richtig gesprochen wird. [Namen vergessen] aus Wales hat erst mit sieben Jahren angefangen, englisch zu lernen, also ist es technisch gesehen eine Fremdsprache für sie.

Schade ist, dass ich Babette (sie macht NetUp in Holstet) jetzt wahrscheinlich nicht wieder sehen werde, schließlich haben wir die eigentlich die gesamten 3 Tage in Tvind gemeinsam verbracht, so gut wie jede Minute. Aber vielleicht überrascht sie mich und kommt am Freitag zur Farewell-Party. I cross my fingers.

À propos, ich habe noch keine Ahnung, was ich genau zur Party mach', und Kristjane will einen Plan und eine Liste von Leuten, die kommen. Ich nehme das ganze nicht so ernst, ich denk mir einfach noch ein Essen aus und vielleicht ein Lagerfeuer.
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