Personal Meeting

Veröffentlicht am 16. September 2002.
Nachdem ich gestern Nacht mich endlich dazu zwingen musste, doch etwas mehr Energie und Konzentration in den "Final Evaluation Report" zu stecken, ist mir's auch gelungen, ihn abzuschließen. Eigentlich nur, weil ich die Sache nicht (mehr) ganz so ernst genommen habe. Teil des Kopfes befielt: Schreib, es ist wichtig für dich, eine Lektion für dich und deine Vorgesetzten, darauf fangen gleichzeitig ein anderer Teil des Kopfes und der Körper an zu klagen, wie spät es doch schon ist und wie müde und wie wenig Konzentration und 5 Seiten sowieso zuviel und wieso eigentlich diese kleine Schrift und warum das Ganze überhaupt?! Kampf beendet, Report fertig. Sollte ich ihn hochladen? Ja, und das ist der Link.

Gute Laune hatte ich gestern danach, also hab' ich kurzerhand Zimtbrot gebacken. Heute früh musste ich dann feststellen, dass von den ordentlichen Brötchenportio-nen nur noch eine Spur zu erahnen war, alle Backbleche enthielten mehr oder we-niger eine gleichmäßige Schicht von Teig. Ich sollte wohl doch mal den Teig nachts in den Kühlschrank stopfen. Meine Lösung war stattdessen, mit einen Tortenheber alles wieder in eine Brotform zu bringen, und eine Stunde später gab's auch das leckere Brot in einer zwar wieder Veränderten, aber ansehnlichen Äußeren.

Heute ist der Tag der Personal Meetings, Martin sitzt als Vorreiter gerade im Fern-sehzimmer zusammen mit Annica und Tonny und knabbert an Oat bits. Ich muss dann wohl als nächstes.

Mittwoch ist die Farewell-Party, mittags der offizielle Teil mit offizieller Verabschiedung durch Offizielle, außerdem Rede und formeller Dank und Händeschütteln, und dann aber am Abend des Mittwochs die inoffizielle, nette, gemütliche, relaxte und nicht näher definierte Nett-Zusammensein-Party. Und: Ich werde Schokoladenkuchen und Zimtbrot backen. Falls wir Geld bekommen.
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