Humana

Veröffentlicht am 19. September 2010.
Humana People to People ist eine internationale Bewegung, die sich aktiv daran beteiligt, die Lebensbedingungen für Menschen in den ärmsten Teilen der Welt zu verbessern.

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Einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Profile und Kontaktdaten sowie eine Stellendatenbank bietet die Broschüre „Internationale Freiwilligendienste“ des Arbeitskreises „Lernen und Helfen in Übersee“ e.V., Thomas-Mann-Straße 52, 53111 Bonn, Tel.: 0228/908 99 10, ent­wicklungsdienst.de, im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Hierbei geht es um umfassende Programme in den Bereichen Bildung und Gesundheit, um einkommensschaffende Unternehmen, um Umwelt- und Aufforstungsprogramme sowie um ein umfangreiches Programm für Familien auf dem Lande.

Über 100 Projekte betreibt Humana People to People zur Zeit in 8 afrikanischen Ländern: Angola, Guinea-Bissau, Mozambique, Malawi, Namibia, Südafrika, Zambia und Zimbabwe.

Allerdings ist trotz des spürbaren guten Willens die Arbeit nicht immer erfolgreich. Das liegt einerseits an den komplexen Situationen, in die die Projekte von Humana platziert werden. Die überfordern leicht einen nur über die kürzere Vergangenheit und nicht über alle Mitspieler im Machtgefüge informierten Menschen, der nach Afrika kommt, um Gutes zu tun.
Andererseits wird Humana vorgeworfen, eine undurchsichtige Finanzstruktur zu haben. Auch wird gemutmaßt, dass Morgens Amdi Petersen, einer der Gründer der Organisation, einen luxoriösen Lebensstil auf Kosten des dänischen Staates führt. Allerdings ist hier nichts bewiesen. Fakt ist, dass Humana in der Vergangenheit gravierende Fehler unterlaufen sind, aber auch sehr viele gute Ideen in kurzer Zeit erfolgreich in die Tat umgesetzt worden sind.

Humana ist die Organisation, die mir dieses ganz besondere Jahr ermöglicht. Ich für mich hat bisher eindeutig der positive Anteil meine Erfahrung beherscht. Dennoch werde ich allen Interessierten eine genaue Analyse des Marktes empfehlen. Für Menschen mit einer anerkannten medizinischen oder anderen Ausbildung gibt es in den meisten Ländern bessere Möglichkeiten, in Entwicklungenländern zu helfen. Humana ist meines Wissens die einzige Organisation, die unausgebildeten Menschen diese Art von Training und Arbeit ermöglicht. Allerdings mit hohen Kosten verbunden, ich habe für 8 Monate pro Monat 330 € aus eigener Tasche bezahlt. Außerdem musste ich auch 4.850 € während des Programmes fundraisen. Nichts von diesem Geld wird zurückgezahlt, wenn man abbricht! Die Eigenbeteiligung wird nicht pro Monat, sondern komplett im Vorraus bezahlt. Dafür bekommt man Verpflegung und Unterkunft während des gesamten 14-Monate-Programm.

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