Dresdner Klimaaktivist

Job gekündigt! Christian Bläul ist jetzt hauptberuflich Klimaschützer



Der folgende Online-Artikel wurde von TAG24 am 20.02.2023 veröffentlicht.

Ich habe mich entschieden, mein Leben ganz dem Klimaaktivismus zu widmen. Früher arbeitete ich als Software-Entwickler bei „Startnext“ und verdiente dort gut. Außerdem konnte ich flexibel Urlaub nehmen, was ich genutzt habe, um mich seit 2019 bei „Extinction Rebellion“ und später bei der „Letzten Generation“ zu engagieren.

Mit der Zeit hatte ich jedoch ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen, weil ich wegen meines Aktivismus oft fehlte. Deshalb ließ ich mich kündigen und beantragte Arbeitslosengeld. Dadurch habe ich nun mehr Zeit, Menschen für den Klimaschutz zu mobilisieren.

Sobald ich meine Warnweste anziehe und mich auf die Straße setze, blende ich alles andere aus. Trotz möglicher Konsequenzen werde ich weiterhin protestieren. Ich habe bislang keine Geldstrafen bezahlt und weiß noch nicht, ob ich Arbeitslosengeld bekomme. Trotzdem ist mir der Einsatz für den Klimaschutz wichtiger als finanzielle Sicherheit. Dafür nehme ich persönliche Nachteile in Kauf – selbst eine Gefängnisstrafe.

Pressearbeit

Ich bin gelegentlich mit Journalistinnen und Journalisten im Kontakt, um zu politische Themen wie Klimaschutz und sozioökonomische Gerechtigkeit zu sprechen.

Eine unvollständige Liste von Artikeln finden Sie hier.

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