TAG24: Aktivisten legen Dresdner Berufsverkehr lahm: Deshalb startete Blockade dieses Mal früher als sonst
TAG24 hat über unsere XR-Straßenblockade am Bahnhof Neustadt berichtet.
TAG24 hat über unsere XR-Straßenblockade am Bahnhof Neustadt berichtet.
Bericht über unseren Klimaschutz-Protest am Bahnhof Neustadt. Wir haben 4×7 Minuten den Autoverkehr gestoppt, begleitet von der Polizei. Wir fordern zuverlässige Zugverbindungen, mehr Fahrradparkplätze an Bahnhöfen und eine stabile Finanzierung des Deutschlandtickets. 🚉
Wir von Extinction Rebellion wollen am Donnerstagmorgen den Verkehr am Albertplatz in Dresden bremsen. Zwischen 8 und 9 Uhr stellen wir uns für jeweils sieben Minuten auf Kreuzungen. Dadurch müssen Autos warten.
Unser Motto ist: „Hitzeschutz ist Menschenschutz“. Wir wollen zeigen, dass die Sommer in Dresden heißer werden und Hitze für viele Menschen ein Problem ist.
Nur vereinzeltes „Protest-Hupen“: wir haben am Donnerstagmorgen viermal sieben Minuten lang den Straßburger Platz in Dresden blockiert – nur die Fahrradspuren blieben frei. 18 Frauen und Männer beteiligten sich an der Aktion. Wir fordern sichere Fuß- und Radwege sowie zuverlässigen Nahverkehr.
Heute morgen habe ich mit Extinction Rebellion Dresden für jeweils sieben Minuten den Verkehr am Straßburger Platz unterbrochen. Nicht aus Freude am Stau, im Gegenteil. Sondern weil die Klimakrise längst jede Normalität unterbricht.
Während hinter uns die ehemalige Gläserne Manufaktur stand, wurden vor uns jeden Morgen tausende Quadratmeter Stadtraum fast ausschließlich für Autos genutzt. Dabei zeigt gerade der Straßburger Platz eigentlich, wie moderne Mobilität funktionieren kann: Straßenbahn, Fahrradwege, Fußverkehr — vieles ist schon da. Und trotzdem dominieren weiterhin Autos.
Ich habe als einer der Organisatoren der Dresdner Gruppe gemeinsam mit weiteren Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion eine kurzfristige Straßenblockade am Straßburger Platz in Dresden durchgeführt. Dabei haben wir die Kreuzung viermal für jeweils sieben Minuten blockiert, wobei die Fahrradspuren bewusst frei geblieben sind. Insgesamt waren 18 Personen beteiligt. Während der Aktion habe ich mit Autofahrern gesprochen und Informationsmaterial verteilt, um unsere Anliegen zu erklären.
Meine eigene Perspektive und das juristische Nachspiel habe ich hier dokumentiert: https://blaeul.de/node/148