Ich habe als einer der Organisatoren der Dresdner Gruppe gemeinsam mit weiteren Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion eine kurzfristige Straßenblockade am Straßburger Platz in Dresden durchgeführt. Dabei haben wir die Kreuzung viermal für jeweils sieben Minuten blockiert, wobei die Fahrradspuren bewusst frei geblieben sind. Insgesamt waren 18 Personen beteiligt. Während der Aktion habe ich mit Autofahrern gesprochen und Informationsmaterial verteilt, um unsere Anliegen zu erklären.
Unser Ziel war es, auf die Notwendigkeit einer Verkehrswende in Dresden aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Nimm Platz – auf dem Rad. Oder in der Bahn. Oder geh zu Fuß“ haben wir für sichere Fuß- und Radwege sowie einen zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr geworben. Diese Maßnahmen sollen den Autoverkehr entlasten, Städte lebenswerter machen und gesundheitliche Belastungen wie Luftverschmutzung, Verkehrslärm, Hitzeinseln und Flächenversiegelung reduzieren.
„Von Menschen erzeugtes CO₂ sorgt für gewaltige zusätzliche Energiemengen, gemessen in Zettajoule. Diese Energie verschwindet nicht. Sie heizt Ozeane, Städte und Wetterextreme auf“,
Ich habe dabei argumentiert, dass der motorisierte Individualverkehr erhebliche zusätzliche Energieeinträge in das Klimasystem verursacht, die sich in Form von Erwärmung von Ozeanen, Städten und extremen Wetterereignissen auswirken. Aus meiner Sicht lässt sich die Klimakrise nur gemeinsam bewältigen, wenn wir jetzt konsequent auf nachhaltige Mobilität setzen.
Gleichzeitig haben wir betont, dass unsere Forderungen nicht gegen Autofahrende gerichtet sind. Vielmehr beobachten wir bereits einen Wandel hin zu mehr Fuß- und Radverkehr, der politisch und baulich konsequent unterstützt werden sollte, damit sichere und attraktive Alternativen zum Auto entstehen.
Pressearbeit
Ich bin gelegentlich mit Journalistinnen und Journalisten im Kontakt, um zu politische Themen wie Klimaschutz und sozioökonomische Gerechtigkeit zu sprechen.
Eine unvollständige Liste von Artikeln finden Sie hier.